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Neuigkeiten auf unserer Website:


07. Juli 2020 | Aktuelles: Konzertbericht Schloss Ringenberg

Willkommen bei der DCS!

Deutsche Clavichord Societät e.V.

A short English note for foreign visitors of our website.

Aktuelle Nachrichten
für Mitglieder und Clavichordfreunde



Die Würfel sind gefallen! Was sich Ende Oktober schon abzeichnete, was von politischer Seite vergangene Woche an Vorgaben ausgearbeitet wurde und nun umzusetzen ist – ein Treffen Mitte November in Wittenberg ist nicht möglich; die für den 14./15.11.2020 vorbereiteten Clavichordtage müssen abgesagt werden!

Die gute Nachricht (sofern Corona mitspielt): unter Beibehaltung von Konzept (ein Zusammenspieltag more Neerlandico, ein Vortrag, zwei Workshops und zwei Konzerte) und Mitwirkenden konnten wir den 20./21.2.2021 als neuen Termin in der Leucorea möglich machen.

Hoffen wir, dass es dabei bleiben kann und dass nicht weitere Verschiebungen folgen werden. Weitere Angaben mögen Sie der Vorschauseite entnehmen.

Mit der Bitte um Verständnis und mit freundlichen Grüßen

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 04. November 2020



Nein, es konnte/durfte nicht dabei bleiben. Der Lockdown wurde am 10.02.21 verlängert (was im Laufe des Januar absehbar war). Die Folge: das Treffen in Wittenberg muss erneut verschoben werden; der neue, mit dem Team der Leucorea vorsorglich schon im vergangenen Jahr angedachte Termin dafür lautet jetzt: 9./10. Oktober 2021.

Neu damit auch: die Hoffnung (dem Sprichwort nach stirbt sie bekanntlich zuletzt), die im vergangenen Juni der Pandemie zum Opfer gefallenen 46. Clavichordtage am Niederrhein, ins Auge gefasst für das Wochenende 4.–6. Juni 2021, nicht ein zweites Mal absagen zu müssen.

In der Zeit dazwischen, liebe Besucher der Website und liebe Freundinnen & Freunde des Clavichords, wollen wir – mit monatlichem Update – einen Fotokalender führen, der Motive der Region Niederrhein (in der ersten), gegebenenfalls auch aus dem Raum Wittenberg (in der zweiten Jahreshälfte) zeigt, den wir mit unserem Winterbild von Schloss Ringenberg (s.u.) unlängst bereits begonnen haben. Das Foto des Schlosses stehe für Februar – es trifft insofern zu, als die gesamte Landschaft um uns momentan unter Schnee liegt. Für den Januar aber sei eine Aufnahme nachgeliefert, die den Rhein kurz vor dem Maximum seines bisherigen Hochwassers zeigt.

Wann werden wir hier wohl die erste Abbildung eines bei einem unserer Treffen erfolgreich abgeschlossenen Klavichordkonzerts veröffentlichen können?

Nichts für ungut also (und tot ziens!), und freundliche Grüße und alles Beste, vor allem gesundheitlich, bis zum nächsten Mal

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 11. Februar 2021



„Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt“, kommt einem dieser Tage vielleicht in den Sinn, ein Lied, dessen Spuren sich bis in das Jahr 1808 zurückverfolgen lassen. Vielerorts zieht schon der Frühling ein, der Lockdown hingegen hält weiterhin an und mit ihm die Sorge ob einer Dritten Welle, begünstigt durch Virusvarianten, und dies trotz Impfens und Testens. Weitere Festlegungen soll es nicht vor dem 22.3. geben.

Lassen wir uns einstweilen von dem unten angefügten Foto inspirieren, aufgenommen am 2. März. Es zeigt „Haus Esselt“, von 1958 an Wohnsitz von Otto Pankok (1893–1966), geboren in Saarn nahe Mülheim/Ruhr, eines Künstlers, der es ablehnte, „sich der Darstellung des äußerlich Schönen in der Malerei, sich den geforderten Stilrichtungen seiner Zeit anzupassen. Schon früh verbannte er auch die Farbe aus seinem Werk“ (www.pankok-museum-esselt.de) und verlegte sich auf Kohlezeichnungen (mehr als 6000), Holzschnitte (fast 800), Radierungen (über 800), Lithographien (etwa 500), Steinschnitte und Monotypien; er arbeitete für eine Zeitung, schuf mehr als 200 Plastiken; besondere Porträts galten Annette von Droste-Hülshoff, Leo Tolstoj, Auguste Renoir und Ernst Barlach. Unter den Nazis erhielt er Arbeitsverbot; 1947 berief man ihn an die Kunstakademie Düsseldorf, wo Günter Grass einer seiner Schüler war (und ihm in der Figur des Professor Kuchen in dem Roman „Die Blechtrommel“ ein Denkmal setzte).

Dass wir im Rahmen der „46. Clavichordtage am Niederrhein“ im Juni dieses Jahres das Anwesen (zu dem auch Nebengebäude gehören) aufsuchen können, wollen wir gerne weiter erhoffen!

Mit freundlichen Grüßen

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 04. März 2021



Mittlerweile ist es April geworden, Ostern vorüber, Corona schwebt weiter über uns allen, und die Politik weiß nicht, mit welchen Maßnahmen sie dem Ganzen Einhalt gebieten soll. Klar ist, dass wir uns bereits tief in der dritten Welle befinden und dass deren Verlauf ganz entscheidend von den Mutanten der ursprünglichen Virusvariante geprägt wird. Unser Ziel, Anfang Juni 2021 zu Clavichordtagen an den Niederrhein einzuladen, rückt von Tag zu Tag in weitere Ferne, auch wenn – dank Testens und Impfens – das letzte Wort darüber noch nicht gesprochen ist.

Let’s wait and see!

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 06. April 2021



Rhein bei Hochwasser, Ende Januar 2021

 Blick Ende Januar 2021 (bei Hochwasser) vom rechten Ufer des Rheins leicht nördlich von Wesel in Richtung Westen, Im Hintergrund sieht man den Dom von Xanten, und vor die Silhouette des Orts selbst schiebt sich, nur bei genauem Hinsehen erkennbar, mit der stromaufwärts gerichteten Bugspitze genau unter den Türmen ein Schiff, das damit zugleich die Fahrrinne markiert. (Foto: Mechthild von Schlichting).

Schloss Ringenberg im Winter

 Winterliches Schloss Ringenberg – fotografiert von Hans Glader/Isselburg –, wo die Abschlussmatinée der 46. Clavichordtage angedacht ist. Es stehe für den Monat Februar.

Haus Esselt

 Haus Esselt, wenige km östlich von Wesel gelegen, das zusammen mit Atelier/Scheune und Nebengebäuden als Otto-Pankok-Museum geführt wird, in einer aktuellen Ansicht von der Straßenseite her – es repräsentiere den Monat März (Foto: Mechthild von Schlichting).

Schlosskirche Diersfordt

 Für den Fall, dass die Abschlussmatinée der 46. Clavichordtage am Sonntag, dem 6. Juni, trotz Corona stattfinden darf, uns jedoch weder Schloss Ringenberg noch Haus Esselt zur Verfügungen stehen, haben wir Kontakte mit der für das nahegelegene Diersfordt zuständigen Evangelischen Gemeinde geknüpft; zur dortigen Schlossanlage gehört eine Rokokokirche, „klein aber fein“, deren Zustand von Anfang April 2021 die obige Aufnahme wiedergibt (Foto: M. von Schlichting).

Willibrordidom Wesel

 Der Mai ist gekommen …, und für diesen Monat stehe die Luftbildaufnahme von St. Willibrord, dem Weseler Dom (der strenggenommen keine echte Domkirche ist). Dieser wird dann im Juni ein Foto ihres Innenraums folgen – unabhängig davon, ob die avisierten Clavichordtage stattfinden werden oder ob sie Corona-bedingt auf das Jahr 2022 zu verschieben sind. Beide Aufnahmen veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung des Willibrordi-Dombauvereins e.V., Wesel (www.dombauverein-wesel.de), und der Dießenbacher Informationsmedien, Xanten (www.diessenbacher.com), wofür wir sehr herzlich danken.



Innenraum Willibrordidom

 Wie zu Jahresbeginn vorgenommen, vermittle das Foto, das für den Juni steht, einen Eindruck vom Inneren des Willibrordi-Doms. Aufgenommen ist es vom Ende der Bankreihen des Hauptschiffs, leicht links der Mitte. Es zeigt vorne die Marcussen-Orgel von 2001 und den gleichermaßen neuen Altar (an einem Instrument des Jahres 1895 wirkte hier einst Karl Straube (1873–1950), bevor er Ende 1902 zum Organisten der Thomaskirche in Leipzig und später zum Thomaskantor berufen wurde). Rechts davon, durch hohes Gitterwerk abgetrennt, befindet sich die für die Clavichordtage vorgesehene Kapelle, die nach Konrad Heresbach (1496–1576) benannt ist. Dieser hatte in Köln, Orléans und Paris studiert; er war mit Erasmus von Rotterdam befreundet; auf dessen Empfehlung hin übernahm er eine Professur für Griechisch in Freiburg. In Ferrara erwarb er den Grad eines Doktors des bürgerlichen Rechts. 1523 holte man ihn als Prinzenerzieher an den jülich-klevischen Herzogshof, wo er fortan auch als Ratgeber und Diplomat wirkte. In seinen Schriften geht es um die Reform der Kirche, um Pädagogik und um Rechtsfragen, er gab die Geographie Strabons neu heraus sowie Texte von Herodot und Thukydides, befand sich in Briefkontakt mit Melanchthon und hinterließ nicht zuletzt „vier Bücher über die Landwirtschaft“ (Rei rusticae libri quatuor, Köln 1570).

Die genannten Clavichordtage am Niederrhein aber, so entschied in Abstimmung mit den beteiligten Künstlern der Vorstand am 04.05., werden auf den 06.–08. Mai kommenden Jahres (!) verschoben. Das für Anfang Oktober bereits fest vereinbare Treffen in Wittenberg wird (und kann) dafür um einen Tag erweitert stattfinden: vom 08. bis 10. Oktober 2021. Hoffen wir, dass bis dahin die Corona-Problematik soweit im Griff ist, dass dieser Termin gedeihlich gestaltet werden kann und dass diese Lösung Ihrer aller Zuspruch findet!

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 09. Mai 2021



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